Akustikbilder: Wenn Räume nicht nur gut aussehen, sondern auch gut klingen

Akustikbild nach Maß für bessere Raumakustik im modernen Retail-Store.

Ein stilvoll eingerichteter Raum kann auf den ersten Blick überzeugen – und sich trotzdem unangenehm anfühlen. Gespräche hallen nach, Telefonate sind im gesamten Büro zu hören und im Restaurant entsteht schon bei mittlerer Auslastung eine anstrengende Geräuschkulisse. Besonders moderne Innenräume mit Glasflächen, Beton, glatten Böden und reduzierter Möblierung reflektieren Schall stark.

Akustikbilder bieten dafür eine wirkungsvolle und gestalterisch flexible Lösung. Sie reduzieren störende Schallreflexionen, verbessern die Sprachverständlichkeit und dienen gleichzeitig als hochwertiges Gestaltungselement. Damit eignen sie sich besonders für Büros, Hotels, Restaurants, Arztpraxen sowie anspruchsvolle Architektur- und Objektprojekte.

Warum entsteht in modernen Räumen so schnell störender Nachhall?

Schall breitet sich im Raum aus und trifft auf Wände, Böden, Decken und Einrichtungsgegenstände. Harte Oberflächen werfen einen großen Teil dieser Schallenergie zurück. Die Geräusche bleiben dadurch länger im Raum hörbar – es entsteht Nachhall.
Die Folgen zeigen sich im Alltag schnell:

  • Gespräche werden schlechter verständlich.
  • Mitarbeitende müssen lauter sprechen.
  • Konzentration und Diskretion nehmen ab.
  • Gäste oder Patienten empfinden den Raum als unruhig.
  • Eine hochwertige Einrichtung verliert an Aufenthaltsqualität.

Ein Akustikbild nimmt einen Teil der auftreffenden Schallwellen auf, anstatt sie vollständig zurück in den Raum zu reflektieren. Dadurch wird der Raum nicht geräuschlos. Er wirkt jedoch deutlich ruhiger, klarer und angenehmer.

Was unterscheidet Akustikbilder von gewöhnlichen Wandbildern?

Ein klassisches Wandbild erfüllt in erster Linie eine dekorative Funktion. Ein schallabsorbierendes Akustikbild verbindet dagegen Gestaltung und akustische Wirksamkeit.
Hinter der bedruckten Textiloberfläche befindet sich ein absorbierendes Material. Dieses reduziert Schallreflexionen und kann so den Nachhall im Raum verringern. Je nach Raumsituation lassen sich Format, Motiv und akustische Leistung passend auswählen.

Die Akustikbilder von PRIMEX werden maßgefertigt und können individuell gestaltet werden. Dadurch müssen Architekten und Innenausstatter keine standardisierte Akustiklösung nachträglich in das Gestaltungskonzept integrieren. Das Akustikelement wird von Anfang an zu einem bewussten Bestandteil des Interiors.

Akustikbilder im Büro: Mehr Konzentration statt dauernder Ablenkung

In offenen Bürolandschaften treffen Telefonate, Besprechungen, Tastaturgeräusche und Laufwege aufeinander. Häufig ist nicht nur die Lautstärke das Problem. Vor allem die weite Ausbreitung verständlicher Sprache lenkt Mitarbeitende ab.

Akustikbilder können gezielt an Wandflächen in Arbeitsbereichen, Besprechungsräumen oder Kommunikationszonen eingesetzt werden. Große Formate eignen sich beispielsweise hinter Konferenztischen oder an freien Wänden in Open-Space-Büros.

Für Büroausstatter entsteht dabei ein entscheidender Vorteil: Die akustische Verbesserung lässt sich mit dem Corporate Design des Kunden verbinden. Firmenfarben, Markenmotive, Fotografien oder grafische Leitsysteme machen aus einem funktionalen Schallabsorber ein individuelles Einrichtungselement.

Bei komplexen Büroflächen sollte jedoch nicht nur nach freien Wandflächen entschieden werden. Raumgröße, Deckenhöhe, Möblierung, Nutzung und vorhandene Materialien beeinflussen den tatsächlichen Bedarf.

Wie profitieren Hotels und Restaurants von Akustikbildern?

In der Gastronomie gehört eine lebendige Atmosphäre zum Konzept. Wird aus lebendig jedoch laut und anstrengend, sinkt die Aufenthaltsqualität. Gäste verstehen ihr Gegenüber schlechter, Gespräche werden automatisch lauter und der Geräuschpegel steigt weiter.

Akustikbilder können insbesondere in Restaurants, Frühstücksbereichen, Hotellobbys, Tagungsräumen und Aufenthaltszonen eingesetzt werden. Statt sichtbarer technischer Maßnahmen entstehen Wandflächen, die zur gewünschten Atmosphäre passen.

Ein großformatiges Landschaftsmotiv kann Ruhe vermitteln. Abstrakte Grafiken unterstützen ein modernes Interior. Individuelle Motive können wiederum die Geschichte oder den Standort eines Hotels aufgreifen. So verbessert die Akustikmaßnahme nicht nur den Raumklang, sondern stärkt auch die emotionale Wirkung des Raumes.

Diskretion und Ruhe in Arztpraxen

In Arztpraxen spielen Sprachverständlichkeit und Privatsphäre eine besonders wichtige Rolle. Harte, hygienisch gestaltete Oberflächen können jedoch dafür sorgen, dass Gespräche aus dem Empfangsbereich weit in den Raum getragen werden.

Akustikbilder helfen dabei, reflektierten Schall zu reduzieren und eine ruhigere Umgebung zu schaffen. Sinnvolle Einsatzorte sind unter anderem:

  • Empfangs- und Wartebereiche
  • Behandlungs- und Beratungsräume
  • Flure und Kommunikationszonen
  • Personal- und Besprechungsräume

Ruhige Farben, Naturaufnahmen oder dezent gestaltete Motive können zusätzlich dazu beitragen, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen. Gerade für Patienten, die einen Termin mit Anspannung verbinden, kann ein akustisch und visuell angenehmer Raum einen spürbaren Unterschied machen.

Worauf sollten Architekten und Planer bei der Auswahl achten?

Ein Akustikbild sollte nicht ausschließlich nach Motiv und Abmessung ausgewählt werden. Für eine belastbare Planung sind mehrere Faktoren relevant:

Raumnutzung: In einem Besprechungsraum gelten andere Anforderungen als in einem Restaurant oder Wartebereich.

Akustische Leistung: Die benötigte Absorberklasse hängt von Raumgröße, Oberflächen und Nutzung ab. Für besonders anspruchsvolle Projekte bietet beispielsweise SILMEA Pro eine hohe Schallabsorption. Soll sich das Element möglichst dezent in die Wandgestaltung einfügen, kommt eine schlanke Variante wie SILMEA Core infrage.

Positionierung: Akustikbilder sollten dort eingesetzt werden, wo relevante Schallreflexionen entstehen. Eine rein symmetrische oder dekorative Anordnung ist nicht automatisch akustisch optimal.

Gestaltung: Motiv, Rahmenfarbe und Format sollten Teil des Material-, Farb- und Orientierungskonzepts sein.

Erweiterbarkeit: Bei größeren Räumen kann eine Kombination mit weiteren Akustikelementen, beispielsweise Tischtrennwänden, freistehenden Trennwänden oder Deckensegeln, sinnvoll sein.

Ein Praxisbeispiel: Der Besprechungsraum mit Glaswänden

Ein Besprechungsraum ist modern eingerichtet, verfügt jedoch über Glaswände, einen großen Tisch und einen glatten Boden. Während Videokonferenzen entsteht ein deutlicher Nachhall. Teilnehmende sprechen lauter, und digitale Gesprächspartner verstehen Wortbeiträge nur schwer.

Statt das gesamte Raumkonzept zu verändern, kann eine freie Wandfläche mit einem ausreichend dimensionierten Akustikbild ausgestattet werden. Das Motiv greift die Markenfarben des Unternehmens auf. Bei höherem Bedarf werden zusätzliche Absorber an der Decke oder weiteren Wandflächen eingeplant.

Das Ergebnis ist keine sichtbare technische Nachrüstung, sondern eine integrierte Lösung: bessere Sprachverständlichkeit, weniger akustischer Stress und ein Besprechungsraum, der professioneller wirkt.

Fazit: Gute Raumakustik darf sichtbar schön sein

Akustikbilder lösen ein Problem, das in vielen modernen Räumen erst nach der Einrichtung auffällt. Sie reduzieren störenden Nachhall, unterstützen verständliche Kommunikation und schaffen eine angenehmere Atmosphäre – ohne dass Interior durch technisch wirkende Maßnahmen zu unterbrechen.

Für Büroausstatter, Hotellerie und Gastronomie, Arztpraxen sowie Architekten liegt der besondere Mehrwert in der Verbindung aus Funktion, Maßanfertigung und individueller Gestaltung. So wird aus einer freien Wandfläche ein Element, das den gesamten Raum spürbar verbessert.

Sie planen einen Raum, in dem Gestaltung und Akustik gleichermaßen überzeugen sollen?

Entdecken Sie die maßgefertigten Akustikbilder von PRIMEX oder lassen Sie sich bei der Auswahl einer passenden Akustiklösung für Ihr Projekt beraten.

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